Mittwoch, 21. Februar 2018

Hallo Welt, hier bin ich! Geburtsbericht des Babyjuchus



Alles fing eigentlich mit unserem Krabbelgruppentreffen am Donnerstag (07.12.) an. Wir saßen zusammen und machten eine kleine Weihnachtsfeier mit Plätzchen, Schnittchen, Tee und Kaffee. Die Kinder waren alle irgendwie strange und total aufgedreht.

Samstag, 09.12.2017
Mein Bruder war bei meinen Eltern zu Besuch und lud den Minijuchu zum Fischstäbchen essen ein. Also fuhren wir zum Mittagessen zu ihnen und plötzlich verspürte ich eine leichte Übelkeit.  Jetzt im Nachhinein fällt mir auch auf, dass ich ab morgens recht starken Durchfall hatte. Zum Mittagessen aß ich deshalb nur einen halben Apfel. Minijuchu aß ordentlich und schlief dann seinen Mittagsschlaf. Um 16 Uhr hatte ich einen Termin bei einer Hebamme zur haptonomischen Behandlung, dass sich das Baby doch noch aus der Beckenendlage dreht. Ich fror und erzählte ihr, dass es mir so elendig übel ist. „Das kann sein, dass der Körper versucht sich vor der Geburt zu reinigen oder zu entleeren. Oft fängt so eine Geburt an.“, meinte sie zu mir. Der Papa war in der Zwischenzeit mit dem Minijuchu beim Bahnhof, um Züge anzuschauen und die Zeit rumzukriegen, weil wir danach im Anschluss alle drei zum Kegeln mit wollten. Nachdem mich meine beiden Männer dann abgeholt haben, habe ich auf dem Weg dahin schon gemerkt, dass mir immer schlechter wird. Dort angekommen trug der Geruch der Kegelbahn nicht weniger dazu bei, dass es mir besser ging. Auch musste ich dort gleich wieder auf die Toilette, wo ich stark wässrigen Durchfall hatte. Ich verspürte nur noch den Drang nach Hause zu wollen. Das Problem war nur, dass jeder irgendwie beschäftigt war. Mann und Schwiegervater waren beim Kegeln hier, Schwägerin auf dem Weihnachtsmarkt, Schwiegermutter arbeitete und meine Mama war bei einem Chorauftritt und wurde von meinem Papa begleitet. Warum ich meinen kleinen Bruder nicht auf dem Schirm hatte, keine Ahnung. Nun ja, in meiner Verzweiflung rief ich meinen Bruder an, mit der Bitte, dass er sich mit dem Minijuchu beschäftigt, um mich hinzulegen. Das Telefon daheim klingelte und plötzlich war mein Papa am Apparat. Sofort fing ich an zu Heulen, warum er denn nicht beim Konzert, sondern zu Hause war. Die Männer hatten wohl keine Lust die Frauen zu begleiten. Mir fielen sooo viele Steine vom Herzen. Er bot sich sogar an, mich abzuholen. Allerdings hatte mein Mann doch noch ein paar Minuten, bis er auf die Bahn musste und packte deswegen den Minijuchu schnell (er protestierte zum Glück nur kurz, obwohl er das Umfallen der Kegel und den „Ball“ mega toll fand) und setzte ihn ins Auto. Zur gleichen Zeit verspürte ich draußen auf einmal, dass mir alles hochkommt und ich stellte mich im Dunkeln irgendwo in den Garten an den Rasen und übergab mich. Gefühlt spuckte ich mir die Seele aus dem Leib und es das Würgen war echt anstrengend. Immer wieder dachte ich mir, warum denn mein Mann nicht nach mir schaut. Er parkte in der Zeit das Auto auf dem engen Parkplatz aus, rangierte hinter mir und als ich endlich fertig war und einstieg, fragte er mich tatsächlich, ob es denn ginge. Dass ich mich übergeben hatte, hatte er überhaupt nicht mitbekommen!!!!
Daheim angekommen wartete mein Papa gleich auf uns und mein Mann machte sich sofort wieder auf den Rückweg. Ich ging den direkten Weg ins Bett und föhnte erstmal mindestens eine halbe Stunde, da ich so dermaßen fror. Und auch generell war ich einfach wie tot und döste vor mich hin. Schlafen konnte ich nicht, da der Minijuchu nebenan spielte und die exklusive Opazeit mehr als genoss. Er aß sogar einen Apfel (den er eigentlich gar nicht so mag) bei Opa. Irgendwann kam dann mein Mann nach Hause und später auch noch meine Mama. Ich empfang sie spuckenderweise in den Eimer. Wir verabschiedeten uns und irgendwie stillte ich den Minijuchu noch in den Schlaf. Mein Mann ging um 22 Uhr bereits ins Bett mit den Worten: „Ich weiß nicht, was heute Nacht noch kommt!“. Er meinte aber eher, falls er sich alleine um den Minijuchu kümmern muss, damit ich mich ausruhen konnte. Wir legten uns beide im Kinderzimmer ins Bett und schliefen ein. Ich blieb absichtlich nicht bei dem Minijuchu, um ihn gegebenenfalls nicht anzustecken.

Sonntag, 10.12.2017
Gegen 2 Uhr wachte der Minijuchu auf und ich überlegte noch kurz, ob ich erst auf die Toilette oder gleich zu ihm gehen solle und ihn wieder in den Schlaf stille. Ich entschied mich für letzteres und gab ihm die Brust. Nachdem er eingeschlafen war, ging ich noch schnell auf die Toilette und legte mich ins Bett. Ich legte mich auf die rechte Seite und entschied mich nochmal auf links zu drehen und dann passierte es! PENG! Die Fruchtblase platzte. Ich dachte mir nur: Urgh! Und schon schoss mein Puls auf 180! Ich rief sofort meinen Mann, doch er hörte nicht sofort, so dass ich gleich drei oder vier Mal rief. Davon wurde der Minijuchu wieder unruhig, weswegen ich ihm sein Ohr zuhielt und den Busen in den Mund stopfte. Nun kam mein Mann auch (endlich) rein und ich erzählte ihm was passiert war. Wir überlegten, ob wir den Rettungsdienst anrufen sollen und entschieden uns wegen der BEL dafür. Er rief also an, während ich weiter stillte. Mit jedem Schwall der an Fruchtwasser heraus kam, spürte ich ein immer heftiger werdendes Ziehen. Mein Mann entschloss sich noch zu duschen (er hatte die Ruhe weg) und ich informierte meine Eltern und Schwiegereltern, welche innerhalb von 5 Minuten alle da waren. Nach einer gefühlten Ewigkeit war der Rettungsdienst da und meine größte Sorge war tatsächlich, dass sie den Minijuchu aufwecken würden. Also stöpselte ich ihn ab und wackelte mit meiner nassen Hose in den Rettungswagen. Umziehen wollte ich mich nicht, da es sowieso überflüssig war, weil das Fruchtwasser immer wieder heraus lief. Im Rettungswagen wurde ich dann liegend angeschnallt und wir fuhren los. Hallelujah, war das ein Gerumpel. Die Wehen hielten sich während der Fahrt in Grenzen und ich hatte auch das Gefühl, dass nicht mehr soo viel Fruchtwasser kam.
Irgendwann um kurz nach 3 Uhr kamen wir im Krankenhaus an und ich wurde sofort in den Kreißsaal verfrachtet. Dort angekommen wurde ich untersucht, erzählte sämtliche Informationen wegen der Blutgerinnungsstörung und machte deutlich, dass ich einen Kaiserschnitt möchte. Da ich mich auch dort mehrmals übergeben musste, erkannten sie meine Lage und bereiteten alles für die OP vor. Die Gynäkologin führte ihr Aufklärungsgespräch gefühlt in einer Minute durch, der Anästhesist, ein Mann, nahm sich dafür alle Zeit der Welt. Dass ich in regelmäßigen Wehen von 2-3 Minuten war, interessierte ihn nicht. Damit es schneller ging, antwortete ich auf seine Frage, ob mir die Risiken einer Vollnarkose bewusst seien mit ja. Fragt der mich doch nicht allen Ernstes, welche Risiken es gäbe und ich sie ihm nennen könne. „Dann sagen Sies halt nochmal“, pflaumte ich ihn an. Irgendwann war er dann auch fertig und ich durfte den Aufklärungsbogen unterschreiben. Aber in den OP durfte ich immer noch nicht. Der Oberarzt für die Anästhesie sei noch nicht da, ich musste noch kurz rasiert und umgezogen werden usw. Und das alles unter Wehen! Es wurde mir zwischendurch etwas gegen die Übelkeit gegeben, was wirklich gut wirkte. Der Wehenhemmer der mir allerdings verabreicht wurde, brachte irgendwie kaum etwas und wenn, dann nur für ganz kurz.
Schließlich gegen 4 Uhr hieß es, dass ich in den OP darf und wurde weg gefahren. Dort angekommen musste ich dann tatsächlich noch auf den Tisch klettern, aber wenigstens warteten sie die Wehe ab. Ich wurde desinfiziert (Brr, war mir kalt!), mehr Zugänge gelegt und auch der Muttermund wurde nochmal untersucht. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass er wohl zu diesem Zeitpunkt quasi offen war. Aber wer weiß, ob ich Kraft zum Pressen gehabt hätte zumal er ja auch noch in BEL lag. Zwischendurch fragte ich mich, wie ich diese Wehen bei dem Minijuchu so lange (von 12-20 Uhr) aushalten konnte. Dass der Muttermund aber mehr oder weniger nach 2 Stunden nach Platzen der Fruchtblase offen war, erklärte die Stärke der Wehen. „Wann geht’s denn endlich los?!“ fragte ich ungeduldig. Ich glaube im OP bekam ich nochmal einen Wehenhemmer und der Anästhesist setzte mir die Sauerstoffmaske auf und drückte mir dabei total die Nasenflügel zu, so dass ich kaum atmen konnte. Nach einigen weiteren Minuten wurde ich darüber informiert, dass es nun los ginge. Ein tolles „Karussellgefühl“ gab es irgendwie nicht, ich bin einfach nur eingeschlafen und weg war ich.
Um 4.20 Uhr wurde dann unser zweiter Sohn mit 2970g und 49cm geboren und mein Mann wartete im Nebenraum. Später offenbarte er mir, er habe gesehen, wie meine Gedärme wieder reingestopft wurden. Mhhh!
Als ich wieder aufwachte, waren wir schon wieder im Kreißsaal. Mir ging es relativ schnell wieder gut und ich bekam auf Wunsch auch Schmerzmittel. Als ich wieder richtig wach war, unterhielten wir uns und mein Mann zeigte mir die ersten Fotos von unserem Babyjuchu. Er wurde nach der Geburt in die Kinderklinik zur Erstversorgung gebracht, da er mit 35+6 rechnerisch ja noch ein Frühchen war.
Nachdem ich wieder vollends wach war, wurde ich auf die Wöchnerinnenstation gebracht und hatte eine recht nette Zimmernachbarin, mit der ich mich fast den ganzen Tag unterhalten habe. Nachmittags kamen mich dann meine Eltern und Schwiegereltern sowie der frischgebackene Bruder mit Papa besuchen. Gemeinsam wollten wir unseren Babyjuchu in der Kinderklinik anschauen gehen. Ich musste hierfür aufstehen und klar zwickte es etwas, aber es war auszuhalten. Der große Bruder schob Mama dann schließlich mit dem Rollstuhl in die Kinderklinik, wo wir unseren kleinen Schatz dann alle bestaunten.
Er brauchte nur die ersten fünf Minuten eine Atemunterstützung und hatte anfangs eine Magensonde und zwei  Zugänge in der Hand, über welchen er eine Zuckerlösung bekam.
Abends besuchte uns nochmal die Tante und wir gingen erneut in die Kinderklinik. Leider durfte sie nicht lange bleiben, so dass ich mit ihm alleine im Zimmer blieb. Er hatte bereits ein Familienzimmer, da ich dachte, er müsse mindestens bis Montag (37+0) bleiben. Plötzlich fiel mir ein, dass ein Mädchen damals aus dem Vorbereitungskurs vom Minijuchu auch auf der Wöchnerinnenstation mit Monitor überwacht wurde und ich fragte nach, ob das denn möglich sei. Die Krankenschwester bestätigte mir das, sofern die Kinderärzte ihn „freigeben“ würden. 

Montag, 11.12.2017
Am nächsten Tag hatte ich wieder Durchfall und die Krankenschwester riet mir, falls es doch Magen-Darm war/ ist, auf den Besuch in der Kinderklinik zunächst zu verzichten. Also hakte ich den Gedanken, dass er zu mir kommt ab, da ich ja nicht weiter am Ball bleiben konnte. Mittag kam dann die Krankenschwester zu mir ins Zimmer und meinte sie habe eine gute Nachricht! Er kommt gleich zu mir hoch aufs Zimmer!! Ich konnte es gar nicht glauben, da ich ja nicht weiter nachfragen konnte und freute mich sooo sehr, mein Baby endlich bei mir haben zu können. Und es dauerte tatsächlich nur 15 Minuten und dann war er wirklich bei mir. Zwar mit Monitor, aber das war das geringste Übel. Ich weinte so vor Freude und auch jetzt treibt mir die Erinnerung daran fast wieder ein Tränchen ins Auge. Es war einfach so unerwartet, da ich überhaupt nicht damit gerechnet hatte. Eine weitere Überraschung war dann die Nachricht, dass wir beide am Freitag, 5 Tage postpartum zusammen die Klinik verlassen durften.
Auch so ging es mir trotz des Kaiserschnittes echt schnell gut. Ab Dienstag, dem 2. Tag nach Geburt brauchte ich schon keine Schmerzmittel mehr und war auch echt schnell wieder mobil.
Ebenso machte der Minijuchu alles bestens! Es fing damit an, dass er am Tag der Entbindung morgens aufwachte und „Zwei Omas!!“ im Bett vorfand! Er muss sich über diese Situation erstmal kaputt gelacht haben und auch dass sie ihm Müsli machten, fand er toll. Seine Krankenhausbesuche begeisterten ihn auch jedes Mal, da er Aufzug fahren durfte und seinen Puppenbuggy quer durchs Krankenhaus schieben konnte. Dadurch dass ich ein Einzelzimmer hatte, konnte er sich ausbreiten, toben und spielen, ohne jemanden zu stören. Wir aßen meist gemeinsam zu Abend und auf dem Heimweg schauten sie die Punktebeleuchtung der Nachbarn an und hörten „Bayern“ (Antenne Bayern). Dann gab es gefühlt drei Stunden Peppa Wutz, aber Ausnahmesituationen fordern nun mal Ausnahmen! Und das war auch gut so. Meine größte Sorge war immer wieder, wie er denn ohne mich v.a. auch nachts auskommt und ich muss sagen, Papa und Peppa (hihi) meisterten das Bestens, so dass ich jetzt schon wieder hier sitze und heulen könnte. Vor Stolz! Und Liebe!
Er ist in dieser Zeit so groß geworden: zum einen körperlich (ich habe ihn so wenig wie noch nie gesehen und wunderte mich immer wieder erneut, wie anders und groß er heute wieder aussah) und zum anderen innerlich. Er nabelt sich immer mehr von mir ab und das ist auch gut so. Vielleicht haben wir diesen Einschnitt auch so gebraucht, dass ich ihn quasi loslassen musste, um zu sehen, dass er auch viel ohne mich kann und schafft. Ich werde immer seine Mama sein und bleiben, aber seinem Großwerden tat die Geburt seines Bruders sehr gut. Und wie er erst seinen Bruder liebt! Über alles!!! Und das macht mich unheimlich stolz! Stolz auf meine kleinen Männer und auf meinen großen Mann wie wir vier das alles geschafft haben! Vier! Wahnsinn, wir sind wirklich zu viert, so richtig Familie! Und ich liebe sie, meine Familie!

Nachtrag:
Ich erfuhr von immer mehr Mamas aus unserer Krabbelgruppe, dass ihre Kinder auch an dem besagten Wochenende gebrochen haben und Durchfall hatten. War es nun eine Magen-Darm-Infektion bei mir oder doch „nur“ die Geburt???
Eine Woche (!!!!!!!) nach der Geburt eröffnete mir dann noch meine Mama, dass sie sich an dem besagten Samstag auch übergeben hatte! Sie erzählte es mir allerdings nicht gleich, um mich nicht zu verunsichern! WAAAAAAS? Sie war auch bei dem Krabbelgruppentreffen dabei und das war für mich dann der letzte Beweis, dass es tatsächlich bei mir auch Magen-Darm war und dieser blöde Virus tatsächlich die Geburt ausgelöst hatte.

Dienstag, 1. August 2017

Ich bin Eineinhalb oder 18 Monate Babyliebe

Die liebe Zeit… sie rast so dahin und ich komme einfach nicht mehr an den PC, um meinen Blog so fortzuführen wie ich es am liebsten würde. Unser Minimann ist jetzt schon 18 Monate alt und er kann schon soooooo viel!

1.  Er liebt es irgendwelche Dinge zu schieben, sei es seinen Lauflernwagen, den er eigentlich überhaupt nicht mehr bräuchte, einen Holzpuppenwagen oder die kleine Kindereinkaufswägen. Und er hat sie alle unter Kontrolle. Manchmal folgt dem ganzen dann ein kleiner Tobsuchtsanfall, v.a. dann, wenn er nicht mehr weiter fahren kann bzw. darf.

2. Ebenso liebt er sein Puky Wutsch und das Bobbycar, wobei ersteres zur Zeit täglich mehrmals in Gebrauch ist.  Auch dieses beherrscht er inzwischen vollends und traut sich schon kleine Rampen zu.

3. Er fängt jetzt an alles nach zu sprechen. Letztens biss er mir auf der Toilette in meine Hose und ich fragte ihn rein rhetorisch, ob er doof sei. Seine Antwort war: „Doof!“

4. Sein Wortschatz mit 18 Monaten ist:
  • Mama: Mama
  • Papa: Papa (gerne auch Babaaaaaaaaa)
  • Oma: Mama
  • heiß: heissssss (mit gelispeltem ss) 
  • kalt: brrrr (da schüttelt er sich)
  • eia: eia
  • heieiei: heiei(ei)
  • Banane: Nana
  • Bus: Buuuuu  
  • Ava: Ava
  • Au: Au/ Aua
  • Danke: dada
  • weg: ma (wir dachten anfangs es heißt Oma, aber es heißt weg. Weder Oma noch Opa sagt er, obwohl er es könnte. Oma ist Mama und Opa Papa)
  • Storch: Doach
  • gleich: glei(ch)
  • fertig: dedich 
  • geil: gei
  • toll: toii
  • Bauch: Bau(ch)
  • Hals: Hal(s)
  • Popo: Popo
  • Dach: Dach (dazu das Geräusch der Tauben:  U-uhhhhh)
  • Auto: Duto
  • Bagger: Baba 
  • Feuerwehr: Tataaaa
  • Tatütata: Tataaaa
  • Hallo: Auva (Mischung aus Ava und Aua)
  • Hi: Hi
  • kaputt: oh oh (v.a. wenn etwas kaputt geht oder er etwas kaputt gemacht hat)
Geräusche macht er für folgendes: wenn er sich weh getan hat: Bouf und Duuuusc, Feuerwehr: Tataaa
Und dann noch folgende Wörterkreationen, die wir aber nicht zu deuten wissen: dei bzw. deis, popei
Ebenso kann er einige Tiergeräusche imitieren: Mau (Katze), Awawa (Hund), U-Uhhhh (Taube), Pockpock (Huhn)
Was er immer noch nicht sagen will oder kann ist ja. Entweder er nickt dann stumm oder es kommt ein (mehr oder weniger intensives) hmmmmmm.

5. Er versteht inzwischen auch wirklich alles und kann auch schon kleine Aufträge ausführen, wie Dinge aufzuräumen oder so.

6. Der Gang aufs Töpfchen klappt nur so semi gut, da er eine zeitlang überhaupt nicht auf dem Topf sitzen bleiben wollte. Wenn man ihn jetzt (meist nach dem Frühstücken) hinsetzt und ihn bisschen ablenkt, klappt es aber meistens. Und er freut sich dann immer ganz arg, wenn wir ihn loben.

7. Sein absolut absolutes Lieblingsbuch ist zur Zeit Pip und Posy- Der rote Luftballon. Der Hase Pip verliert beim Spazieren gehen seinen Luftballon, welcher dann auch noch zerplatzt. Am Anfang fragt Pip seine Freundin Posy, ob sie zusammen spazieren gehen wollen und er antwortet immer immer immer: Neeeeeein!, weil er weiß, dass der Luftballon kaputt geht.

8. Sein Essverhalten sieht im Moment wie folgt aus:
Frühstück: ca.  8.30Uhr : Nana! Nana! Also eine Banane, ohne die geht gar nichts und die ist auch in Sekundenschnelle weg. Dann meist noch ein Knäckebrot oder Butterbrot dazu.
Mittagessen: ca. 11.30-11.50Uhr : Auch hier grüßt das tägliche Murmeltier. Es gibt immer einen Taler (Hirsetaler, Kichererbsentaler, Möhrenpuffer, Linsen-Brokkoli-Taler…) und dazu entweder Nudeln, Kroketten, Kartoffelbrei und dann noch entweder Möhren oder Süßkartoffel dazu. Zweimal die Woche gibt es statt dem Taler auch Rührei oder Fischstäbchen (die isst er seit ca. 4 Wochen).
Abendessen: ca. 18.00Uhr : Ebenso beim Abendessen: Entweder Grießbrei oder Brotzeit, wobei sich das eher auf Brötchen mit Butter beschränkt. In letzter Zeit hat er aber auch tatsächlich ab und an ein Butterbrot gegessen.
Ansonsten liiiiiiebt er Pizza (da isst er komischerweise den Belag mit) und Pommes……..

9. Ja, ich stille auch noch, aber meistens nur noch zum Einschlafen. Tagsüber braucht ers eigentlich nicht mehr und auch nachts hat es sich enorm reduziert. Teilweise schafft er es auch von 21.30 bis 6.30/ 7.30Uhr durch zu schlafen.

10. Das Thema Schlafen ist immer noch ein großes Thema. Er macht seit er 1 Jahr alt ist nur noch einen Mittagsschlaf, der sich inzwischen so eingependelt hat, dass er (meist) von 12.30-14.30Uhr schläft. Spätestens dann, wecke ich ihn, aber er wacht meist eh nach 2 Stunden von alleine auf. Allerdings verbringt er seinen Mittagsschlaf ausschließlich im Kinderwagen, der dann, wenn er schläft, im Treppenhaus steht. Manchmal schafft er es im stehenden Kiwa einzuschlafen, ansonsten braucht er aber auch nicht lange, ca. 5-10 Minuten (einmal zum Feldweg und zurück) bis er schläft. Abends sieht es zur Zeit schon etwas schwieriger aus, da er erst gegen 21.30 Uhr ins Bett geht. Vorher schläft er einfach nicht ein. Aber im Sommer ist das schon ok so.  

11. Inzwischen hat er 16 Zähne, Eck- und Backenzähne kamen mehr oder weniger gleichzeitig. Aber auch da hat er sich mega wacker geschlagen und es gut ausgehalten.

12. Sein liebstes Spielzeug sind sämtliche Autos, die er mehr oder weniger den ganzen Tag in der Hand hat. Klar, dass sie auch überall dabei sind, wohin wir gehen.

13. Kleidungstechnisch sind wir seit ca. drei Wochen bei Gr. 86 angelangt und Schuhgröße 23.

14. Mit seinem Baby im Bauch kuschelt und schmust er immer total gerne und küsst es auch und macht Eia. Hach! Auch sonst ist er sehr verschmust und will immer kuscheln und Eia machen.

15. Über Ebay Kleinanzeigen haben wir ein Set aus Tisch und zwei Stühlen umsonst bekommen, welches mein Mann abgeschliffen und weiß lackiert hat. Ich nähte noch zwei Kissenbezüge und er liebt es dort zu sitzen und zu malen. Und Aufkleber kleben!

16. Dann kann er noch "check", also Highfive geben, mit den Augen blinzeln und ganz ganz böse schauen! :-)

Sonntag, 7. Mai 2017

15 Monate Babyliebe

1. Unser Minimann kann jetzt so wirklich wirklich laufen! Seit dem Ostermontag (17. April) flitzt er nur noch durch die Wohnung und lässt sich durch nichts und niemand aufhalten!
Am 05.04. waren wir (Oma, er und ich) zuvor bei Ikea und ab da würde ich sagen kann er laufen. Er wollte an diesem Tag irgendwie nur laufen und konnte es dann so, dass er dort tatsächlich 3-4 Meter schaffte. Dort hatte er quasi das Laufen für sich entdeckt. Er ist wirklich immer wieder alleine zu mir gelaufen und das immer wieder. Wie stolz er war. Und wir dazu!!
2. Auch hat er langsam das Sprechen für sich entdeckt! Wenn ich sage, "L., sag mal...", dann wiederholt er es auch meistens.. Sein Repertoire besteht derzeit aus:
  • Mama: Mama
  • Papa: Mama *hihi* Er kann es, will es aber nicht! :-P
  • Oma: Ma
  • heiß: heissssss (mit gelispeltem ss)
  • eia: eia
  • heieiei: heiei(ei)
  • Banane: Nana
  • Bus: Buuuuu (absolutes Lieblingswort)
  • bäh!: bäh! (mit ausgestreckter Zunge)
  • Ava: Ava
  • Au: Au
  • Danke: dade
  • weg: ma (wenn etwas weg ist oder er was sucht, dann macht er die Handbewegung "weg" und sagt Ma? fragend dazu)
  • sein zweites Wort "Auto" (Aata) sagt er aber komischerweise nicht mehr
Ebenso "erzählt" er jetzt immer, wenn er sich weh getan hat. Entweder sagt er "Buuuumm" oder "Duuusch" und haut sich mit der Hand auf seinen Kopf.  3. An einem Sonntagabend haben wir zusammen die Regenbogenbande von Grimms nachgebastelt und sie sind echt schön geworden. Allerdings wirft der kleine Lauser sie im Moment noch lieber durch die Wohnung!
4. Er kann auch den Laut eines Löwen imitieren, zumindest den eines Löwenbabys: Rrrrrr macht er, zu süß! 
5. Nachdem er ja Anfang April das Laufen in der Ikea gelernt hatte, haben wir dann auch endlich die ersten Schuhe gekauft. Bei einer berüchtigten Schuhverkäuferin, bei der quasi jeder seine Schuhe kauft, haben wir es also in Angriff genommen: eine Stunde mussten wir warten und dann Bangen, ob sie uns schon Schuhe verkauft, weil er ja noch nicht soooo sicher läuft. Aber sie hatte Gnade und verkaufte uns ein Paar Pepino Schuhe von Ricosta und coolem Grau und mega stylishen neongrünen Akzenten für 55€. Ich liebe diese Schuhe. Bigfoots erste Lauflernschuhe sind übrigens Größe 22 und sie lobte seine schönen Füße. Ende April kauften wir dann noch (dieses Mal allerdings nicht bei der Eichelhexe *wirkommenindiehölle*, sondern bei einem großen Schuhfachgeschäft) Hausschuhe. Ein Drama, weil ich selbst nicht wusste was. Eigentlich sollen Kinder ja barfuß bzw. sockig laufen, aber die blöden Socken rutschen ständig und "richtige" Hausschuhe waren wieder so mit einer festen Sohle. Deswegen hab ich mich für eine Art Krabbelpuschen mit Klett allerdings von Froddo entschieden. Mit 35€ zwar ein stolzer Preis, aber inzwischen finde ich sie super und ihr Geld wert!
6.  Am 10.04. hatten wir ein Shooting, welches wir über Facebook "gewonnen" hatten. Eine Fotografin aus dem Ort hatte nach Models für ihre Homepage gesucht und die Bilder sind so so schön geworden!!
7. Dann mussten wir noch einen heftigen Sturz verbuchen. Ich habe es nicht gesehen, weil ich auf dem Balkon kurz Ava gekämmt habe, aber vermute, dass er auf der Glasplatte vom Ofen ausgerutscht ist und dann mit seinem linken Auge bzw. Jochbein auf der oberen Kante der Glasplatte gelandet ist. Es ist gleich dick und blau geworden, ich hab ihm auch gleich Arnica und Traumeelsalbe gegeben und Busen natürlich, aber tat ihm schon richtig weh. Und sah auch echt böse aus. Hätte auch aufplatzen können, von daher hatte er wirklich Glück im Unglück gehabt.
8. Die Backenzähne sind im Anmarsch und sie sind ein Arschloch. Auf seiner rechten Seite habe ich am 26.04. oben und dann am 02.05. unten die Spitzen entdeckt. Links lässt er nicht wirklich schauen. Er sabbert aber soo viel und er haut sich auch immer wieder auf den Kopf, als Zeichen, dass es ihm weh tut. Und auch sonst ist er sehr anhänglich und wehleidig. Der arme Kerl, ich hoffe, die anderen kommen auch gleich mit!
9. Sonst bin ich sehr viel mit ihm alleine, weil Papa entweder auf der Baustelle oder auf der Arbeit ist. Nicht nur dem Minimann geht der Papa ab, sondern auch mir. Aber das ist halt nun mal leider so und ich hoffe, die Zeit vergeht schnell, dass wir wieder mehr gemeinsame Zeit haben!
10. Wir haben zusammen ein neues Wimmelbuch angeschaut und er hat doch tatsächlich aufs erste Mal alle Uhren gefunden. Wahnsinn! Generell findet er Wimmelbücher im Moment toll und schaut sie sich gerne an.
11. Seine Uri brachte ihm fast von Anfang ein Fingerspiel bei, das er jetzt immer wieder selbst beginnt: "Piep, piep macht das Täubchen und fliegt hoch in die Luft!". Dann nimmt er seinen Finger, tippt in die Handfläche und sagt "Dada". Ebenso will er jetzt immer das Rhythmische Echo aus dem Musikgarten machen. Dafür patscht er mit den Händen auf die Oberschenkel und sagt "Ba ba", so wie wir es im Rhythmusgesprochen auch machen.
12. Ostern haben wir ganz unspekatuklär verbracht. Von der einen Oma gab es einen einfachen Radlader und von der Uri ein kleines Lindtkuschelhäschen. Sonst gab es keine weiteren Geschenke und wir waren zu Hause.

Montag, 3. April 2017

14 Monate Babyliebe

1. Baby P. kann laufen!!! Wahnsinn! Am 19. März machte er noch abends die ersten zwei, drei Schrittchen in meine Arme und freute sich ganz arg. Seit dem 21. März steht er auch alleine auf und schafft ein, zwei Schrittchen.
Am Geburtstag seines Onkels am 28. März machte er dann wieder einen weiteren Schritt- im wahrsten Sinne des Wortes- und lief 4-5 Schritte alleine und am nächsten Tag wieder 5-6 Schritte, auch mit kurzem Stehenbleiben und Innehalten und dann Weiterlaufen. Auch mit dem Lauflernwagen ist er gut unterwegs. Zum Spielplatz und zu Freunden mit kurzen Pausen legt er schon zurück.
2. Am 3./ 4. März konnte er sein zweites Wort nach Ava sprechen: Aaaata, also Auto! Ebenso sagt er fast immer wenn er etwas bekommt „Dada“, also Danke. So ein höfliches Kind! Und manchmal sagt er auch noch seit Mitte März „Nane“ für Banane.
3. Neben dem Sprechen, zeigt er auch immer mehr Gesten an. Auch wenn wir keinen Zwergensprachekurs besucht haben, nickt er für ja, hebt den Zeigefinger für „Horch“, winkt mit der Hand ab für kaputt und hebt fragend die Hände für weg.
4.  Den Spielplatz hat er jetzt lieben gelernt. Sobald das Wetter gut war, sind wir dort hin gegangen und von Papas Tante haben wir auch ganz viel Sandspielzeug bekommen. Inzwischen gefällt ihm Sand wirklich gut!
5. Am 07. März haben wir es endlich das erste Mal ins Schwimmbad geschafft. Wir fanden es alle drei sehr schön und haben mit der Kamera ganz viele schöne Bilder geschossen. Danach war er sehr ko und nachmittags bekam der Arme sogar noch Fieber, das auf abends dann aber zum Glück wieder weg ging.
6. Am 19. März war der erste Abend, an dem er ohne Abendbrei ins Bett ging. Nur Brötchen hatte er gegessen. Generell hab ich den Eindruck, dass er immer weniger davon mag und sich bisschen einen Grausen gegessen hat. Dennoch biete ich es ihm jeden Abend an und er isst immer noch bisschen. Dazu gibt es dann danach trockenes Brötchen.
7. Mit sämtlichen elektrischen Geräten spielt er immer telefonieren und spricht in einem Kauderwelsch dazu. Soooo putzig!
8. Wir hatten drei super duper mega Nächte! Ich war wie neugeboren.
Vom 23. auf 24. März brachte ich ihn um 20 Uhr ins Bett und er kam um 1 Uhr kurz an den Busen, um 3.30 Uhr kurz an den Busen (er drehte sich beide Male danach einfach um und schlief weiter) und dann erst wieder um 7 Uhr! So etwas gab es vorher noch nie und auf eine gute Nacht folgte bisher immer eine schlechte. Seit er etwa 13 Monate alt ist, wacht er in der Regel nicht mehr obligatorisch nach 30 Minuten auf, was schon eine enorme Erleichterung für mich ausmachte und ein großer Entwicklungsschritt für ihn war.
In der nächsten Nacht dann wieder um 20 Uhr ins Bett, um 1 Uhr kurz Busen, um 1.30 Uhr dann nochmal bisschen länger am Busen und auch wieder bis 7 Uhr und dann wach gewesen. Ein Zufall? Aber die dritte Nacht musste katastrophal werden, doch auch diese war super: dieses Mal schlief er erst um 21 Uhr, ist zweimal wach geworden und trank kurz, um ca. 22 Uhr schlief er dann aber fest und das bis 5:18 (eigentlich war es laut Zeitumstellung schon 6:18), verlangte dann nochmal kurz den Busen und schlief nochmal bis 7 Uhr (nach Sommerzeit war es eigentlich schon 8 Uhr).
Das waren drei mega Nächte, ich war so voller Elan und fühlte mich super. Leider waren die Nächte danach wieder nur semi gut, aber ich meine am 29.03. zahnmäßig was blitzen gesehen zu haben und das würde diesen Sachverhalt mehr als erklären. Es bleibt spannend wie es weiter geht!
9. Jetzt zum Ende des Monats hin, ist übrigens wieder alles „Uhhh“ mit entsprechendem Fingerzeig und gespitzen Lippen! Sooo süß!
10. Seit dem 29. März kann er jetzt auch endlich küssen! Was hab ich das herbei gesehnt! Zwar mit offenem Mund, aber wenn man sagt „Bekommt die Mama (oder Papa) einen Kuss?“ dann gibt’s den zärtlichsten und schönsten Kuss, den ich je bekommen habe!
11. Ganz toll findet er es übrigens, wenn er Treppen hoch klettern darf! Runter ist er aber noch zurückhaltend.
12. Er liest gerade so aktiv die Bücher mit. So zeigt er auf manche Gegenstände, oder "klingelt" an der Haustüre oder rasselt mit den Händen, wo ein Junge Rasseln in den Händen hält.
13. Generell hab ich den Eindruck er versteht inzwischen ALLES!
14. Seit er ein Jahr alt ist, behält er immer wieder den Schnuller im Mund. Sei es abends beim Bücher lesen oder auch im Kinderwagen, wo er sogar ab und an mit ihm eingeschlafen ist. Zur Beruhigung nutzt der Schnuller allerdings (noch) nichts.
15. Er liebt es Deckel zu schrauben. Esse ich morgens einen Auftstrich quietscht er so lange bis er den Deckel zu machen darf. Deswegen habe ich ihm ein Deckelboard gebaut, wo er sämtliche Deckel auf- und zuschrauben kann.
16. Alles, wirklich alles wird inzwischen mit DA! im Kombination mit einem schrillen Quietschen kommentiert.
17. Überall wo er ein Fahrzeug jeglicher Art sieht, deutet er darauf und ruft "Uhhhh!".
18. Mit einem kleinen grünen Holzauto fährt er immer wieder durch die Wohnung. So richtig Junge! Dabei robbt er mit seiner neuen Krabbeltechnick, was sehr an Affen erinnert: er kniet mit einem Fuß und den anderen stellt er auf und zieht in nach. Das macht er, wenn er schnell wo hin kommen mag. Er hatte ja nie eine "Bevor ich krabbel robbe ich"-Technik, dafür jetzt!
19. Meinen Geldbeutel räumt er auch regelmäßig aus. Dafür geht er zielgerichtet an meinen Rucksack, holt den Geldbeutel raus und räumt dann sämtliche Kärtchen, Zettel und Geld raus und ist hochkonzentriert. Das muss Spaß machen.
20. Auch wenn es nicht mehr zum 14-monatigen zählt, aber am 01.04. habe ich tatsächlich und v.a. eeeeendlich nach fast 3 Monaten Pause den nächsten Zahn entdeckt: unten rechts, also 82!
21. Am 25. März hatten wir endlich das Weihnachtsfamilienfotoshooting eingelöst. Beide Ompas und Tante und Onkel waren dabei. Eine Action war das und er hat das suuuuper mitgemacht! Die Fotografin trug zur Erheiterung aller bei ("lalalalaladudeldudelgillegilleahhhhh") und am Ende war er wirklich platt. Entstanden sind schöne Familienfotos, die wir an Ostern an alle verteilen wollen.

Mittwoch, 1. März 2017

13 Monate Babyliebe

Der Geburtstag ist schon wieder vier Wochen her! Wahnsinn, wie die Zeit vergeht und rennt. Ich habe den Eindruck, Baby P. lernt gerade wieder so viel!

1. Sein "rang rang rang" zur Müdigkeit wurde jetzt von einem "tucker tucker tucker" abgelöst. Er reibt sich seine Ohren bzw. klopft entweder mit beiden Händen oder nur einer auf seine Ohren oder Wangen.

2. Das Schlafen ist etwas besser geworden. Er wacht jetzt nicht jedes Mal nach 30 Minuten nach dem Einschlafen auf, sondern teilweise erst nach einer Stunde. Das Einschlafen selbst geht zur Zeit ganz schnell. Er ist so müde, dass er gleich in den Schlaf findet. Seit seinem ersten Geburtstag macht er nur noch einen Mittagsschlaf. Wir schauen, dass er gegen 11:30 Uhr isst, dann Stinker auf dem Topf macht, wickeln, bisschen Verdauungsspielen und gegen 12:30 Uhr gehe ich mit ihm Schlafen. Da schläft er dann zwischen 1-3 Stunden, wobei es meist eine Stunde ist. Spätestens um 15 Uhr wecke ich ihn, da er sonst abends nicht mehr ins Bett geht. Abends geht er meist gegen 20 Uhr ins Bett.

3. Am 07. Februar hat er seine ersten richtigen Schritte mit dem Lauflernwagen gemacht. Ich hatte diesen immer noch etwas gehalten, da er sonst wegrennen würde. Papa hingegen war wagemutiger und ließ Baby P. rennen. Ich musste soooooo lachen, weil es so süß aussah und er tatsächlich dem schnellen Ding hinterher kam. Inzwischen macht er es echt super, wobei das linke Bein immer einem nachhinkenen Holzbein gleicht. Wir waren auch schon zwei Mal im Garten mit dem Lauflernwagen. Das Gras bremst den Wagen von alleine und es gefällt ihm gut durch den Garten zu stolzieren.

4. Am 17. Februar hat er mehrmals bewusst und zielgerichtet MAMA gesagt! Hach, mein Herz! Wobei ich auch sagen muss, dass er das die letzten Tage wieder nicht mehr gemacht hat. Aber naja, kommt schon wieder/ noch!

5. Sein absolutes Lieblingsspeilzeug nach der Kugelbahn ist derzeit die Quetschideckeldose! Ich habe hierfür einige Deckel der Quetschis gesammelt und eine fünfeckige Öffnung in eine leere Dose geschnitten. Anfangs musste ich sie ihm "reinlegen" und er drückte sie nur noch rein, inzwischen macht er alles selbstständig und mit einer Engelsgeduld. Zwischendurch nimmt er die Dose immer wieder hoch und schüttelt sie, quasi seine Belohnung für sich selbst, um zu kontrollieren, ob sie auch drin sind. Oder einfach weil es Spaß macht. Er beginnt übrigens immer mit den weißen Milchdeckeln, die wir zu den Quetschideckeln gegeben haben. Witzig, oder? Er weiß genau, welche Deckel er zu Beginn nehmen will und fängt wirklich immer mit weiß an.

6. Auf dem Popo sitzend mit ausgestreckten Beinen dreht er sich neuerdings um die eigene Achse! Lustig!

7. Wenn man ihn jetzt etwas fragt, wie "P., willst du etwas trinken??" dann antwortet er seit ca. zwei Wochen mit einem nickenden "Da".Will er nichts/ es nicht, dann sagt er meistens nichts darauf.. Hihi!

8. Alles, wirklich alles wird gerade mit "Da" bezeichnet. Der entsprechende Fingerdeut gehört natürlich dazu. Vögel liebt er besonders!

9. Ende Februar hat er seine Brötchenliebe entdeckt. Wir waren im Einkaufszentrum und ich hatte die Dose mit Hirsekringeln vergessen. Leider gab es nirgends eine Drogerie oder ähnliches, so dass das arme Kind ein Brötchen essen musste. Erst leckte er es nur an, drehte den Kopf weg, aber der Hunger war größer, so dass er zunächst ein Stück abbiss und es dann auch tatsächlich aß. Auch am nächsten Tag bot ich es ihm an und inzwischen möchte ich fast sagen, liebt er es. Nach dem Faschingsumzug bestellten wir bei Freunden Pizza und das Nachbarmädchen bot Baby P. ein Stück von ihrem Pizzarand an und er warf es nicht weg. Deshalb biss ich ihm von meiner Pizza den Rand ab und was soll ich sagen? Er aß es tatsächlich!!! Auch einige Spätzle, die ich für uns machte, legte ich für ihn beiseite. Ich musste zwar noch bisschen schummeln und Süßkartoffel mit vermengen, aber auch die spuckte er zumindest nicht aus. Heute beim Spazieren gehen holte ich mir ein Hörnchen. Ich gab ihm ein Stück und er sagte immer "Da!Da!", weil er mehr wollte. Das Brot heute morgen warf er jedoch weg. Aber nicht mehr lange und er isst auch das.

10. Meine Mama schenkte uns  bzw. mir zum Geburtstag einen Smoothiemaker und Baby P. liiiiiiebt sie. Im Glas mit Röhrchen zieht er den Smoothie innerhalb kürzester Zeit rein. Heute sogar mit Beerenmix und Joghurt/ Milch. Der blanke Joghurt gestern beim Frühstück ließ ihn jedoch würgen. Aber im Smoothie scheint er geschmeckt zu haben.

11. Seit Faschingssonntag möchte er ständig an der Hand laufen. Wir waren da kurz beim 'Traditionsball' und er rannte an Omas Hand quer durch die Halle. Und auch zu Hause hat er seinen Spaß, wenn er durch die Wohnung laufen kann.

12. Wenn das Wetter es zu ließ, waren wir schon einige Male auf dem Spielplatz und v.a. das Wippen gefällt ihm sehr. Würgte er anfangs noch im Sand bzw. wenn er ihn berührte, traut er sich inzwischen immer mehr, das "komische Zeugs" immer mal wieder anzufassen. Wobei auf dem Spielplatz stehen auch noch etwas Schauer hervorruft. Auf dem Basar habe ich hierfür Schuhe in Gr. 20 gekauft, einfach um ihn auf dem Spielplatz oder im Garten auch mal "abstellen" zu können. Nur mit Hausschuhen/ Puschen ist das noch zu kalt und nass und für diesen (kurzen) Zweck sind gebrauchte Schuhe denke ich auch okay.

13. Neben dem Wippen hat er auch seine Schaukelpferdliebe entdeckt. Wir haben ein Kleines vom Sperrmüll, was aber kaum wippt. Bei Oma hat er ein Altes von uns und gestern schaukelte er schon wie ein Großer von alleine. Er kommt da finde ich richtig zur Ruhe und wippt ganz andächtig vor und zurück.

14. Zähnemäßig (7) gibts nichts Neues, wobei er seit einer Woche circa wieder vermehrt sabbert. Aber man sieht nichts. Heute Nacht war er wieder mega anhänglich und ich tippe stark auf Zähne, aber wie gesagt, noch ist nichts zu erkennen. Ich bin gespannt und hoffe, dass dann nicht zu viele auf einmal kommen!

15. Vorm Schlafengehen schauen wir immer noch gemeinsam Bücher an. Irgendwann zeigte ich ihm mal die Uhr und irgendwie fragte ich letztens danach und dann zeigte er mir sie!!! So eine alte, klassische Standuhr und er erkennt sie als Uhr! Und die zweite, alte Uhr zeigt er mir auch mit voller Treffersicherheit. Ebenso sämtliche Bälle im Buch. Aber die Uhr finde ich irgendwie noch krasser! Das ist doch absolut nicht der Lebenswelt eines Babys entsprechend?! Wahnsinn! Wie sagte Onkel T? Baby P. for Bundeskanzler!

16. Und zum Schluss noch was Süßes! Immer und überall wenn er Musik hört beginnt er zu tanzen! Er wippt mit seinem Körper, der Kopf nickt dazu oder, wenn er steht und festgehalten wird, er geht in die Hocke und wippt auf und ab. Erstmals beim Faschingstraditionsball, wo er mit Oma schon durch die Halle gerannt ist, oder bei einer Shoperöffnung im Einkaufszentrum tanzte er im Einkaufswagen zu der Musik oder zur Melodie des Tuttut Flitzers! Immer und überall..... Hach!

17. Und dann wird gerade alles beklatscht. Da sitzt er und klatscht. Immer und überall!

Mittwoch, 1. Februar 2017

Ich bin EINS

Ich bin 70 cm groß!
Ich bin 10,6 kg schwer!
Ich habe 7 Zähne!


Ich kann
stehen
am Tisch entlang laufen
krabbeln
Den Kopf Schütteln Klatschen
Dinge werfen
Winken
aus dem Glas trinken


Meine Lieblingsspielsachen
Tuttut Feuerwehr
Schlüsselbund
Kastanien
Bausteine
Duplo
Telefon


Mein Lieblingsessen
Möhren
Süßkartoffel
Kürbis
Banane
Ziegenbrei
Taler
Babykekse


Ich liebe
Unsere Katze Ava
Gestillt zu werden
Mit Papa Quatsch machen
Alles in den Mund stecken
Tiere


Ich sage
Ava
Eia
Da Da
Mamamam
Rang rang










1 Jahr BABY

Gestern war es soweit, der Tag der Tage war da! Der erste Geburtstag unseres Sohnes!
Soll das alles schon ein Jahr her gewesen sein? Ich lag doch gerade noch im Krankenhaus! Ich habe doch erst entbunden? Begleitest du uns tatsächlich schon EIN Jahr lang?
Ich kann auf jeden Fall sagen, dass es das beste Jahr meines Lebens war. Diese Liebe, die ich für dich empfinde, kann man nicht in Worte fassen. Klar liebt jede Mutter ihr Kind, aber mich hat niemand darauf vorbereitet, wie krass diese Gefühle wirklich sein können! Und auch nach einem Jahr wirds nicht besser, vielleicht liegts auch an den Hormonen immer noch (zumindest ists ne gute Ausrede), jedenfalls wird meine Liebe zu dir immer mehr! Wobei noch mehr, ja eigentlich schon gar nicht mehr geht!

Ich bin so stolz auf dich, was du schon alles gelernt hast, was du alles kannst, wie du dich entwickelt hast, einfach auf alles. Mein Frühchen, das schon lange eigentlich gar keins mehr ist. Ich bin so unendlich stolz. Und dankbar. Dankbar für alles, was wir mit dir erleben dürfen, dass du so ein aufgeschlossener, glücklicher und v.a. gesunder Junge bist. Dankbar, dass du endlich bei uns ist. Und das Warten auf dich hat sich sowas von gelohnt, auch wenn es bis zu dir kein einfacher Weg war.

Ich hab dir gestern abend noch ein paar Sachen ins Ohr geflüstert, aber du hast schon geschlafen. Dennoch bin ich mir sicher, dass du mich gehört hast! Ich liebe dich!!!!!!!

Und so war unser Tag:

Nach dem Aufstehen haben wir uns angezogen und du hast die schön dekorierte Wohnung gesehen. Zwar hatte ich das schon abends gemacht und du hast es eigentlich schon gesehen gehabt, aber zum Glück hattest du es bis zum morgen schon wieder vergessen! "Uhhhhh", hast du alles bestaunt! Dann gab es Banane zum Essen und danach durftest du das erste Geschenk auspacken: ein Musikplayer von meiner Klavierschülerin. Plastik und Musik, das was Mama eigentlich nicht so toll findet. Aber du warst begeistert und das ist die Hauptsache! Danach hast du das zweite Geschenk ausgepackt: ein selbstgenähtes Fotobuch von der Bergoma und Mama. Ich hatte einige Fotos reingemacht, die ich noch zu Hause hatte, weil wir für das Album ja erst jeden fotografieren mussten. Das Bild mit den Katzen fandest du am tollsten. Und dann gabs ja noch das Puky Wutsch von uns. Zwei Zentimeter sind die Beine noch zu kurz, wobei er später sogar selbst schon etwas nach vorne kam.
Dann spielten wir den Vormittag, Onkel St. kam vorbei und Papa schlief, da er Nachtschicht hatte. Nach deinem Standardmittagessen (Möhre, Süßkartoffel, Kürbis und einen Taler und das schon seit mehreren Wochen) gingen wir zum Mittagschlaf ins Bett, wo du knapp 1,5 Stunden geschlafen hast. Danach bereiteten wir alles vor: Tischdecken, Kaffee kochen und um 15 Uhr kamen die ersten Gäste. Jeder wollte dir gratulieren, aber dir war das alles nicht so ganz geheuer. Du wollest auch lieber zu deiner Bergoma statt zu MIR?!? Was war denn da los? Das gabs ja noch nie??
Wir tranken dann erstmal Kaffee und aßen leckeren Montessorikuchen und Käsekuchen, Tante B. hatte noch Cakepops gemacht. Du hast zwei Quetschibeutel reingerast (Tante B. hat die Zeit gestoppt: höchstens 30 Sekunden für einen, du Wildling), einige Hirsekringel sowie ein paar Babykekse gegessen. Und du hast es so genossen, im Mittelpunkt zu stehen. Das hat man gemerkt, als du vorführen konntest, wie toll du schon frei stehen oder mit dem Motorikschleifentisch laufen kannst. Dann haben wir die nächsten Geschenke ausgepackt: ein Holzbauernhof von Papas Tante, ein Kinderbesteck von der einen Ompa, eine Hose, einen Hoodie sowie eine Kugelbahn von der anderen Ompa und natürlich Geld. Das Auspacken der Geschenke war natürlich toll, am liebsten hättest du das ganze Geschenkpapier aufgegessen! Mit der Kugelbahn hattest du am meisten Spaß, das war ein tolles Geschenk! Auch hier kommentiertst du alles mit "Uhhhhh"! Ich hatte dich auf meinem Arm und dein kleiner Körper bebte regelrecht vor Freude!
Abends kam dann noch Onkel T. mit seiner Freundin und auch sie brachten noch Geschenke mit: die Puppe Tody, für die Oma sogar noch ein Outfit genäht hat sowie ein schönes Fühlbuch. Ebenso kam der andere Opa noch vorbei, der leider lange arbeiten musste. Du warst hundehundemüde, aber die zweite Besuchsrunde sowie das Nackigspielen, lenkte dich noch etwas ab. Darum konnten wir dann auch noch Pizza bestellen und wir in Ruhe essen. Du hast nicht mehr viel zu Abend gegessen, da dein Nachmittagssnack seeeeehr umfangreich war und du auch immer wieder gespuckt hast. Dein kleiner Bauch war einfach übervoll.
Als der letzte Besuch dann um 19:45 Uhr gegangen war, schauten wir noch bisschen Bücher im Bett an. Ich hoffte, dass wir es noch bis 20:09 Uhr, deine Geburtstzeit aushalten würden, aber du warst einfach platt, so dass du eine Minute davor, eingeschlafen bist. Vielleicht wars aber auch besser so, denn auch ich war sehr fertig, so dass ich vor Freude, Rührung und sämtlichen Gefühlen des Tages erstmal weinen musste. Jetzt warst du nämlich wirklich EIN Jahr alt, denn seit dem 31.01.2016 um 20:09 Uhr warst du bei mir. Ich erinnerte mich an deine Geburt, dass mein erster Satz "Er ist ja gar nicht so klein" war, wie du wimmernd auf mir lagst, Papa dann die Nabelschnur durchgeschnitten hast und ich dich dann gleich wieder in die Hände der Ärzte übergeben musste, was ja auch gut und wichtig war.
Ach mein Schatz, dieser Tag war für dich und uns etwas besonderes gestern. Er war wunderschön und du hast ihn denke ich auch genossen!
Ich freue mich schon auf dein(e) nächstes/n Lebensjahr(e) mit dir, auch wenn es immer noch absurd ist, sich vorzustellen, dass du uns und wir dich jetzt immer immer immer begleiten wirst!
Wir sind eine Familie! Ich liebe dich über alles,
                    deine Mama


PS: Ich frage mich immer noch, wann ich es realisiert habe, dass du wirklich an diesem Sonntag vor einem Jahr zu uns kommst. Ich glaube nicht mal, als ich dich auf der Brust hatte so wirklich. Wahnsinn!

52 Wochen Babyglück

Das mag ich: auf dem Wickeltisch liegen (Es wird wirklich immer noch jedes Mal vergnügt gequietscht und gehüpft)
Das mag ich nicht: fällt mir gerade tatsächlich nichts ein

Das freut Mama und Papa:

1. Ist er letzte Woche die ersten Schritte am Motorikschleifentisch gelaufen, flitzt er damit jetzt scho fast komplett durch die Wohnung. Er wird immer sicherer. Am 23. Januar ist er sogar schon an Papas Händen ein paar Schritte gegangen, wobei das aber denke ich noch eine Ausnahme war, zumal wir ihn das Tempo bestimmen lassen und ihn nicht zum "an der Hand gehen" auffordern.

2. Beim Essen habe ich ihm jetzt sein Essen immer wieder mal auf der Gabel aufgespießt und er findet es ganz toll. Er führt sie auch problemlos in den Mund und gibt sie mir wieder, dass ich ihm das nächste aufspießen kann! Auch versucht er uns jetzt beim Essen immer zu füttern, indem er seinen Arm ausstreckt und uns sein Essen hinhält.

3. Alles tolle wird gerade mit einem lauten "Uhhhhh"-Ausruf betitelt. Dabei hält er seine Hände ganz steif und strengt sich so an, dass sein Kopf jedes Mal knallrot wird: Vögel, die Fruchtquetschbeutel, die Dose mit den Quetschideckeln, alles ist uhhhhhhh!

4. Diese Woche ist er mir beim Spazieren gehen auf dem Heimweg ungeplanterweise um 17 Uhr eingeschlafen. Ich habe alles versucht, dass er es nicht tut, aber es war vergeblich. Nun ja, dann ließ ich ihn halt diese 15 Minuten noch schlafen, daheim würde er ja sowieso aufwachen. Ich hob ihn aus dem Kinderwagen- nichts, trug ihn die Treppe hoch- nichts, legte ihn am Boden ab, um mich auszuziehen- nichts!!! Er wachte nicht auf!! Erst als ich ihn dann im Wohnzimmer langsam versuchte auszuziehen, konnte ich ihn aus dem Reich der Träume zurückholen. So etwas gab es noch nie!!!!

5. Neuerdings wird seine Liebe mit EIA bekundet. Die Robbe Robbie bekommt im Bett regelmäßige Liebkosungen, indem er ihn richtig drückt und "Eia" sagt und auch an mich kuschelt er sich immer wieder, legt seinen Kopf ab, sagt "Eia" und lässt ihn auch (kurz) liegen. Auch kann ich ihn jetzt immer mehr drücken und er drückt auch richtig zurück, indem er seine Arme um mich schlingt. Das ist sooooo schön!

6. Er ist ja ein Schnullerverweigerer. Eine Freundin fragte mich, ob ich ihr unsere übrigen verkaufe und das schien in seinen Ohren geklingelt zu haben. An diesem Abend sogar nahm er auf einmal den Schnuller und steckte ihn immer wieder in den Mund. Er biss zwar mehr drauf herum und wenn er abgelenkt war auch ohne Beißen, aber er behielt ihn tatsächlich im Mund!!! Zwar keine Ewigkeit, erst kurz, dann immer bisschen länger, bis zu einer Minute, aber dafür, dass er sonst nach 0,5 Sekunden ausgespuckt wurde, ein Highlight. Ich biete ihm ihn jetzt immer wieder mal an und hoffe, dass er doch noch auf den Geschmack kommt. Das würde das Einschlafen und nächtliche Aufwachen und nach einer Nuckelgelegenheit suchen denke ich um einiges vereinfachen.

7. Vom ganzen Schnupfen und Nase putzen hat er es jetzt schon gelernt, wie Nase schnäuzen geht. Zumindest theoretisch. Denn er rümpft jetzt immer seine Nase und atmet dabei aus, als wenn er schnäuzen wollen würde. Es kommt natürlich noch kein Rotz, aber er imitiert uns regelrecht.


Sonntag, 22. Januar 2017

51 Wochen Babyglück

Das mag ich: laufen üben
Das mag ich nicht: Nase putzen (immer noch oder schon wieder)

Das freut Mama und Papa:

1. Diese Woche, am 19. Januar, ist Baby P. seine ersten Schritte gelaufen. Und zwar an seinem geliebten Motorikschleifentisch! Papa rief mich schon letztens mal zu sich, weil er da so ein Schrittchen getan hatte, aber da lief er plötzlich quer durch die Wohnung! Einfach so! Wie unser Saugroboter bis er irgendwo gegen stieß und dann justierte sich das Tischchen neu aus und er lief weiter. Und das ganze ohne Windel, also untem rum nackig, da hat man besonders viel Grip! Hihi! Sein Geburtstag plus die 6 Wochen, die er zu früh kam und er läuft spätestens, so dass man sagen kann, er läuft mit einem Jahr korrigiert. Ich bin gespannt.

2. Gestern gab es einen kleinen Sturz. Er saß auf dem Topf, ich daneben und er wollte runter und kullerte dabei so seitlich runter. Er weinte etwas und ich besänftigte ihn noch damit, dass er sich wohl erschrocken hatte. Da bemerkte ich das Blut in seinem Mund. Ihn schien es aber nicht zu stören und er aß und trank weiter. Doch es hörte nicht auf. Sogar in seinem Glas waren Blutspuren und im Abendbrei. Auf dem Wickeltisch dann sah ich es: Sein Lippenbändchen hatte es wohl abbekommen und war etwas eingerissen. Wie das passieren konnte und warum ist mir schleierhaft. Unclevererweise haben wir dann noch Zähne geputzt und es fing wieder zu bluten an, doch auch da weinte er zum Glück nicht. Scheint also nicht so weh zu tun.

3. Wir bzw. Baby P. stellen gerade den Mittagsschlaf um. Hat er in letzter Zeit vormittags gegen 10 Uhr (meist so nach 2h) ein Nickerchen von 30-60 Minuten und dann noch mal nachmittags gegen 18 Uhr eins von 30-60 Minuten gemacht, schlief er diese Woche nur noch einmal meistens so gegen 11 Uhr ein und schlief zwischen einer und drei Stunden. Dafür gings dann abends gegen 19-20 Uhr ins Bett. Nur einen Tag hatte er einen Ausreißer: er schlief eine Stunde bis 13:15 Uhr und ist erst um 22 Uhr ins Bett!! Er wollte einfach nicht schlafen. Mal schauen, wie es sich jetzt so weiter entwickelt.
Ebenso bin ich abends jetzt öfters nochmal aus dem Schlafzimmer gekrabbelt. Ich muss zwar immer 2-3 Mal noch mal kurz rein, aber es wird. Habe letztens tatsächlich TV geschaut einen Abend und das richtig lang. Ein ungewohntes Gefühl, hatte ich das ja jetzt fast ein Jahr lang nicht mehr. 

4. Neuerdings zieht er immer seine Nase beim Lachen hoch! Das sieht so witzig aus!

5. Von der Tante meines Mannes haben wir Bälle fürs Bällebad bekommen. Anfangs fand ichs bissl doof, aber ihm gefällt es voll gut. Endlich muss er nicht mehr nur die ollen Bausteine umher werfen, sondern kann auch Bälle werfen.

6. Vor einem Jahr kam ich am 18.01. ins Krankenhaus. Wer hätte gedacht, dass ich zwei Wochen später schon unsern P. im Arm halte?!?!? Wahnsinn!!!

7. Mehrmals waren wir Schlittenfahren, wobei ihm die Sache "Schnee" nicht wirklich geheuer ist. Genauso wie Sand, hihi!

8. Überall wo wir sind, flirtet er mit allen Menschen. Er ist so aufgeschlossen und kontaktfreudig, herrlich!

9. Wenn ich ihn anziehe und seine Hand noch nicht aus dem Shirt herausen ist, dann sucht er immer seine Hand. Er schaut sie dann an und überlegt wo sie sein könnte!! Zum Schießen!

10. Wenn er sich freut, dann quietschte er sonst immer. Nun wird es von einem "Uhhhhh" abgelöst. Auch AVA sagt er jetzt schon klar und deutlich, wenn er sie sieht oder wir sie "suchen".

11. Und dann hatten wir noch die U6. Eigentlich wäre sie schon letzte Woche gewesen, aber wir haben sie wegen Impfen und erkältet sein verschoben gehabt. Er war bestens, und damit meine ich bestens gelaunt. Er schäkerte mit den Arzthelferinnen (Ha-Ha-Lachen) und ließ alles über sich ergehen. Bis... ja, bis die Ärztin ihm in den Rachen schauen wollte. Dafür legte sie ihn hin und das passte ihm gar nicht. Zunächst wollten wir ihn wegen immer noch anhaltendem Husten nicht impfen, aber sie meinte, die Lunge wäre frei und weil jetzt wieder so viele anstehen, ließen wir MMR und Varizellen impfen. Dafür musste er sich wieder hinlegen und deswegen heulte er schon davor. Naja, der Busen konnte dann zum Glück trösten. Ich bin gespannt, ob sich Fieber in den nächsten 5-12 Tagen wie vorhergesagt einstellt. Hier noch die Hardfacts:
  • 10560g
  • 70 cm
  • 46 cm KU (sein Kopf ist nun größer, als er bei der Geburt lang war! Wahnsinn!!)
Ein Propperkerl! Und was bin ich stolz auf ihn!!!!!!!

Sonntag, 15. Januar 2017

50 Wochen Babyglück

Das mag ich: nackig sein
Das mag ich nicht: gewickelt werden

Das freut Mama und Papa:

1. Baby P. lernt immer mehr und entdeckt alles um sich herum! Sei es der Lichtschalter hinter unserer Hochzeitsdecke im Schlafzimmer oder "Brrrrr" mit seinen Lippen..

2. Die Erkältung hat ihn leider immer noch im Griff. Wir dachten, es wäre besser geworden, aber der Husten sitzt noch tief und auch die Nase ist nachts regelmäßig zu.

3. Gestern sind wir mit der Bergoma nach E. gefahren, um eine Haba Kugelbahn (20€) abzuholen, die ich bei Ebay Kleinanzeigen entdeckt habe. Anschließend sind wir noch durch die Aracaden gebummelt und im Jakoo-Laden durfte Baby P. das Puky Wutsch Probe fahren, das er zum Geburtstag bekommt. Das habe ich übrigens für 20€ auch über Ebay Kleinanzeigen bekommen. In dem Einkaufszentrum war so viel los, er kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Unser neuer Buggy hat sich gestern auch wieder bewährt. Ich glaube, das habe ich noch gar nicht geschrieben, dass ich zwischen den Jahren, auch wieder über Ebay Kleinanzeigen, einen Joie Litetrax4 Buggy erstanden habe. Er wurde im November erst von der Dame gekauft und war quasi nur 6 Wochen alt. Und ich zahlte statt 180€ (in Inet für 160€ mit bisschen Glück) nur 110€ inkl. Versand! Und er ist natürlich top in Schuss. Der bleibt jetzt im Auto und für größere Fahrten und zum Spazieren nehmen wir weiterhin den Teutonia. Einzig, dass Baby P. nur nach vorne gerichtet fahren kann, finde ich nicht sooooo gut. Er dafür um so toller!

4. Seitdem er seinen zweiten Zahn hat, knirscht Baby P. hin und wieder. Es war dann wieder besser und nahezu weg und seit dieser Woche knirscht er wieder bis ins Unermessliche. Ständig, die ganze Zeit. Es gibt teilweise richtige Schläge, so kracht es. Wir unterbinden es zwar immer, aber das interessiert ihn gar nicht. Ich hoffe sehr, dass sich das wieder gibt. Ebenso schiebt er seinen Unterkiefer immer wieder nach vorne, auch das hoffe ich, vergisst er bald wieder. Im "Ruhezustand" beißt er allerdings normal, was also nicht auf eine Progenie schließen lässt.

5. Wenn ich ihn schimpfe, sage ich immer laut Nein und hebe den Finger. Neuerdings hebt er jetzt auch immer den Finger und schüttelt den Kopf. Und da soll man nicht vor lauter Süßigkeit zusammenbrechen!!!!

6. Dann waren wir letzten Sonntag noch Schlittenfahren. Das erste Mal! Leider habe ich keinen solchen Babyaufsatz, so dass er breitbeinig auf dem riesen Ding sitzen musste. Mit Fäustlinghandschuhen gar nicht so einfach. Aber Oma hielt ihn fest. Papa konnte nicht dabei sein, er lag krank daheim. Wir fuhren einige Male und ich zog ihn auch mal bäuchlings den Berg hoch. Der Versuch ihn sitzend alleine hoch zu ziehen, scheiterte, so dass Baby P. seitlich vom Schlitten in den weichen Schnee plumpste. Der Walkanzug war voller Schnee, er selbst zum Glück nicht, dennoch liefen die Tränen. Aber das wird nicht sein letzter Schneestunt gewesen sein!

7. Wir besuchten meine beste Freundin, die mit dem vierten Kind hochschwanger ist. Zu dieser Zeit war ich es schon nicht mehr, was ich zum einen ganz schön krass finde und zum anderen mir mal wieder verdeutlichte, dass Baby P. doch schon um einiges zu früh kam.

8. Uuuuund er hat sein Geschlechtsteil entdeckt. Sobald er nackig ist, zieht er daran und findet es mega!

9. Ebenso wird auf alles Tolle neuerdings gezeigt. Aber nicht nur mit dem Finger, sondern quasi dem ganzen Körper und voller Inbrunst! Körperspannung vom Feinsten.

10. Und dann haben wir diese Wochen noch Babykekse gebacken. Aus einer reifen Banane, Dinkelmehl und Butter. Einen Teil hab ich noch mit Kokosflocken gepimpt und ausgestochen. Er liebt sie. Er mumpfelt einen nach dem anderen rein.

11. Und zum Schluss noch das Highlight: die Spitze des 7. Zahnes ist am 10.01. durch! Der zweite oben rechts (62) ist da! Hallo Zahn!
Wir ham den nächsten Zahn, Wir ham den nächsten Zahn, juchu juchu juchu, juchu juchu juchu!!*sing* 





Montag, 9. Januar 2017

49 Wochen Babyliebe

Das mag ich: den Saugroboter
Das mag ich nicht: den Nasensauger

Das freut Mama und Papa:

1.Baby P. ist immer noch/ schon wieder krank! Es nervt langsam, also für ihn nervts mich! Der arme Kerl. Haben ihm nachts jetzt immer einen Hustenstiller gegeben, dass er einigermaßen schlafen kann. Zwischendurch hab ich ihm in der Nacht noch Nasentropfen gegeben, da er sonst gar keine Luft mehr bekommen hätte. Er konnte ja nicht mal mehr richtig am Busen trinken.

2. Am 1. Janaur habe ich meinen ersten, bewussten Kuss bekommen! Dabei nimmt er meinen Kopf bzw. Wangen zwischen seine kleinen Patschehändchen und küsst mich wie ein kleiner Karpfen! Was ich diese Karpfenküsse liebe!!!!! Und so zärtlich macht er das, hach mein Herz tanzt!!

3. Am Abend lagen wir dann im Bett und haben mit Robbie der Kuscheltierrobbe gespielt. Da fiel dann das Wort "Nase" und ich habe ihm die Nase von Robbie gezeigt. Darauf fragte ich ihn, wo denn meine Nase sei und er deutete tatsächlich auf meine Nase. Und nein, das war kein Zufall, denn während wir später ein Buch anschauten, fragte ich ihn nochmal und er deutete auf seine sowie auf meine Nase. Ich war ganz schön stolz auf ihn, wie KLUK er doch ist!

4. Weil Baby P. so dermaßen krank war und auch einen Tag wieder fieberte, durfte er das erste Mal ausnahmsweise Fernsehen. Wir machten ihm Wadenwickel, was ihm gar nicht passte und zur "Belohnung" durfte er auf meinem Schoss bisschen Fernsehen. Es lief irgendwie nur Mist, aber wir hatten Glück, denn es startete eine Folge Biene Maja: 1. Staffel, 1. Folge: Majas Geburt. Allerdings nicht die "alte" Maja, sondern die neue computeranimierte Biene. Er war total gefesselt und zeigte immer wieder mit dem Finger auf den Fernseher. Gleichzeitig kuschelte er sich so süß an mich ran, was ich sehr genoss. Ich habe bei EbayKleinanzeigen dann gleich mal ein paar Pauli-DVDs gekauft, dass wir für den "Notfall" auch babygerechte Filme zu Hause haben.

5. Als wir nach unserem Weihnachtskonzert noch in einer Wirtschaft Essen waren, haben wir uns alle zugeprostet und Baby P. fand das toll. Seit dem machen wir immer wieder "Prost" und inzwischen stößt er richtig mit an und grinst wie ein Honigkuchenpferd, weil es ihm so gut gefällt!

6. Seit dieser Woche kann unser Baby klatschen! Zunächst hat er immer nur die eine Hand in die andere Hand geschlagen, wie mein Unidozent immer gesagt hat: "Die Hand ist eine Trommel, auf die geschlagen wird!". Mittlerweile kann er auch schon richtig klatschen oder mag es unsere Hände zum Klatschen zu führen.

7. Seit dem 05.01. übt Baby P. das frei Stehen! Er lässt immer wieder los, ganz unermüdlich und mega mutig! Am nächsten Tag schaffte er schon ca. 5 Sekunden und ist ganz stolz auf sich, wenn wir ihn loben!

8. Sein absolutes Lieblingslied, das er von seiner Bergoma hat, ist "My Baby Baby Balla Balla"! Wenn wir es singen und mit ihm dazu tanzen, strahlt er richtig!

9. Und sein Lieblingsessen ist derzeit Möhre und Süßkartoffel. Seit einiger Zeit ist es das einzige, was er mittags isst. Gestern backten wir für ihn mal Babykekse. Sie kommen ganz gut an und scheinen ihm zu schmecken.


Sonntag, 1. Januar 2017

11 Monate absolute Babyliebe

Daten: 48 Wochen oder 11 Monate

Noch vier Wochen, dann ist es soweit! Wenn mir letztes Jahr jemand an Silvester gesagt hätte, dass ich in vier Wochen Mama sein werde, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Aber unser kleiner Schatz hatte ja beschlossen schon früher zu uns kommen zu wollen. Und jetzt? Jetzt dauert es nur noch vier Wochen, dann wird mein Baby schon ein Jahr alt! Wo ist die Zeit hin? Ich weiß, es ist eine ausgelutschte Floskel, aber rückblickend kommt es mir keineswegs wie ein Jahr vor. Wie lange haben wir auf dich gewartet, mein Schatz und jetzt bist du schon so groß!!! Und du lernst jeden Tag mehr und machst jeden Tag für uns heller. Meine Liebe zu dir wächst mit dir, wobei sie ja eh schon bis ins Unendliche geht. Ich sitze hier und heule, was das Zeugs hält. Ich frage mich, wann diese Gefühlsduselei mal bisschen abnimmt. Wahrscheinlich nie! Genauso wie er immer mein Baby bleiben wird!
Das Jahr 2016, unser Babyjahr ist nun vorbei und ich bin gespannt was es uns bringt. Das größte Highlight wird der erste Geburtstag sein! Wenn ich nur daran denke, könnte ich schon wieder das Heulen anfangen. Vor Rührung, vor Stolz, vor Liebe, vor allem...... Ich bzw. wir lieben dich mein kleiner Knopf!!

Das mag ich: die Kaffeemaschine anschalten!
Das mag ich nicht: Krank sein

Das freut Mama und Papa:

1. Er krabbelt wie ein Großer durch die Wohnung und nimmt langsam alles auseinander. Vor allem die Wasseruhrabdeckung im Gästewc rupft er jedes Mal raus. Das Silber glänzt einfach zu verlockend.

2. Mit seiner Bergoma tanzt er immer zu "My Baby Baby balla balla" und hat riesen Spaß dabei! Auch wenn im Radio Musik läuft, beginnt er dazu zu wippen bzw. mit dem Kopf zu nicken. Ein Musiker vor dem Herrn!

3. Er sagt und macht "Eia"! Ich mag ja so Babysprache nicht, aber ich denke, dass das noch vertretbar ist, da man ja auch "Eii" sagt, wenn man jemanden streichelt. Mit seiner Bürste hat er mich erst grob "gestreichelt" und dann meinte Papa zu ihm, er müsse es zärtlicher machen und zeigte es ihm. Dann imitierte er so süß seinen Papa und streichelte mich zärtlich und sagte "Eiiia!"

4. Was er auch neu macht ist, dass er die Nase rümpft, wenn ihm etwas nicht passt oder er motzt. Das sieht sooooo süß aus, da kann man das Schimpfen gar nicht richtig "ernst" nehmen!

5. Auch so versteht er immer mehr! Ich zeigte ihm meine, seine und Papas Nase und er deutete dann auf unsere und seine Nasen! Hihi!

6. Und beim Stillen im Liegen würde er sich am liebsten nur noch auf den Bauch drehen. Brustwarze in den Mund und Popo umgedreht. Nur, dass es mit Brustwarze im Mund nicht komplett auf den Bauch geht. Physiologisch unmöglich, aber er probiert es immer und immer wieder. Er werkelt in einer Tour, dass ich ihn abends immer öfters sitzend im Arm einschläfere. Stillen tu ich immer noch nach Bedarf, also wie er will. Einmal früh und dann erst wieder spätnachmitags und zum Einschlafen, und einmal früh, vormittags, am frühen Abend und zum Einschlafen. Wie gesagt, er entscheidet. Und das ist auch gut so!

7. Silvester haben wir ganz gechillt bei Freunden verbracht. Wir grillten und die Kinder spielten miteinander. Da Baby P. aber schon wieder mit meeeeega Schnupfen und Husten erkältet ist, bin ich mit ihm um ca. 21:30 nach Hause, Papa blieb noch für den Jahreswechsel. Das Feuerwerk verschlief er quasi bzw. er hing am Busen. Sehr unspektakulär, aber völlig in Ordnung für uns! Baby geht einfach vor und da er sowieso ein schlechter Schläfer ist, war es von vornherein klar, dass ich/ wir mit ihm nach Hause gehen, sobald er müde wird. Dass er jetzt noch krank war und wir trotzdem dort waren, war nur semi gut. Ihm gings heute nacht nicht gut und auch heute tagsüber hängt er arg drin. Vielleicht hätten wir doch daheim bleiben sollen, zumal die anderen Kinder auch bisschen erkältet sind. Aber dort hatten wir schon den Eindruck, dass er Spaß hatte und er etwas abgelenkt war. Von daher, war es hoffentlich ok für ihn. Dafür wird heute umso mehr gekuschelt und geliebt! Wobei, das machen wir ja sonst auch immer und viel!

8. Wenn Baby P. konzentriert ist, kommentiert er das nun mit "rangrangrang". Sei es beim Buch anschauen oder beim Untersuchen der Bauklötze.. Quasi das neue"Gollgoll"!

Dienstag, 27. Dezember 2016

47 Wochen Babyglück

Daten: 47 Wochen

Das mag ich: alle elektrischen Geräte :-O
Das mag ich nicht: Wickeln und Anziehen (Was für ein Drama immer!)

Das freut Mama und Papa:

1. Ich glaube Baby P. schubt wieder - oder hats zumindest getan.. oder die Zähne... oder oder.... Es gab diese Woche wieder ein riesen Einschlafdrama, er überstreckte sich und nicht mal der Busen half mehr. Da kam alles wieder an Erinnerung an das Ausschlagschreidrama von vor 3 Wochen hoch. Und ich wieder wie immer allein daheim. Nur war er dieses Mal soooooo dermaßen müde! Irgendwann schlief er aber dann doch in der Manduca -ich singend, tanzend, hüpfend, shhhhhend- ein.

2. Vielleicht hing es auch mit seinem Sturz zusammen. Er meinte, sich am Tripptrapp-Stuhl hochziehen zu müssen und rutschte natürlich weg und knallte auf seinen oberen Frontzahn. Genau der, der gerade erst am Durchbrechen ist/ war und eh schon weh tut. Es blutete und er weinte arg, aber der Busen konnte ihn wenigstens etwas trösten. Es war richtig blau und abends fing es sogar wieder zu bluten an. Aber inzwischen ist es fast wieder weg! Gott sei Dank!

3. Beim Trinken kann er jetzt auch schon sein Trinkglas halten. So süß sieht das aus. Gerne wirft er es aber danach weg, was uns an Heiligabend sogar Scherben beschar.

4. Und das größte Highlight war natürlich Weihnachten und Heiligabend. Wir feierten mit allen Omas und Opas, Geschwistern bei uns. Baby P. war sehr anhänglich, obs vom Trubel oder dem Schub oder den Zähnen kam, keine Ahnung. Müde war er eigentlich auch, aber er schlug sich tapfer an Heiligabend. Vom Baum war er eigentlich gar nicht so beeindruckt, sieht er ja zur Zeit überall Lichter und Co. (Das Nachbarhaus mit dem sich bewegenden Lichtern findet er übrigens mega!)
Er riss dann auch gleich das erste Geschenk mit meiner Hilfe auf: ein Lauflernwagen! Dann bekam er noch zwei Duplobausets, eine Holzeisenbahn, dieTuttut-Flitzer Feuerwehr, einen Schlüsselbund, zwei Oberteile und ein Hemd sowie ein Wimmelbuch über unsere Stadt. Von dem Tuttut-Flitzer und seinen Blinklichtern war er am meisten beeindruckt: "Ohhhh", ging es ständig.
Um kurz vor 20 Uhr sind wir dann zusammen ins Bett und er brauchte keine 5 Minuten bis er einschlief. Auch die anderen beiden Weihnachtstage bei der Verwandtschaft ließ er gut über sich ergehen! Wir haben einfach ein super Baby!!!

5. Gestern brachte er beim Spielen seinen ersten Ton aus der Blockflöte. Da hat er vielleicht gestaunt! Hihi! Ein Naturtalent!!!!

6. Und er krabbelte das erste Mal bewusst zu mir, als ich ihn dazu aufforderte! Mein Mamaherz schmilzte!!!!!

Sonntag, 18. Dezember 2016

46 Wochen Babyglück

Daten: 46 Wochen

Das mag ich: alles wird gerade bestaunt :-O
Das mag ich nicht: Beim Stillen zugedeckt sein

Das freut Mama und Papa:

1. Derzeit saugt Baby P. seine Welt gerade ein, wie noch nie zuvor! Er entdeckt alles und findet alles megamäßig! Sobald er etwas sieht, "reißt" es ihn regelrecht, er verzieht sein Gesicht indem er es langstreckt und den Mund rund formt, die Unterlippen dabei aber nach außen klappt und es mit einem Ohhh oder Hohoho krönt. Ein Bild für Götter! Und das geht den GANZEN Tag so!! Das ist sooo süß! Sei es das Müllauto (er ging so ab!), die Kaffeemaschine, Engelfiguren, Weihnachtsbeleuchtung oder die fürs Konzert aufgehübschte Mama (WAS ein Kompliment!)... einfach alles!!

2. Die Nächte sind derzeit wieder grottig, er wacht ca. stündlich weinend auf und braucht dann wieder recht lang zum Einschlafen an der Brust. Das liegt wohl an den Zähnen, denn er bekommt gerade zwei gleichzeitig! Armes Baby! Am 16. war der 72 durch und heute am 18. der 61! Das erklärt auch seinen Durchfall. Es heißt ja immer, Babys scheißen ihre Zähne. Das konnte ich bisher noch nicht unterschreiben, aber dieses Mal hatte er recht übel riechenden Stuhlgang, was ich mit den Zähnen verbunden habe. Somit können wir unter diese Sache auch einen Haken machen! Hihi!

3. Ich glaube er hat sein erstes Wort gesagt: A   V    A! Der Name unserer Katze! Von wegen das erste Wort ist Mama! Nein, unser Baby sagt seit dem 13.12. gefühlt 100mal am Tag entweder A-VA oder VA.. Das ist sooo süß! Somit hast du mit 10,5 Monaten dein erstes Wort gesprochen! <3

4. Er hat auch seinen ersten Leberfleck und zwar unter dem Hals auf seiner linken Seite. Ich habe ihn schon vor etwa 3 Wochen entdeckt. Zu dem Café Latte-Fleck an seinem rechten Handgelenk gesellt sich nun ein Minileberfleckchen! 

5. Unter der Woche habe ich etwas Bilder auf dem PC sortiert und Baby P. saß auf meinem Schoß! Was gluckste er, als er sich bzw. uns erkannte! Voll süß! Auch dass er das jetzt schon so kapiert ist echt toll!

6. Gestern besuchte er auch sein erstes Konzert. Ich sang mit meinem Chor und auch das örtliche Orchester spielte. Er war total brav und kam auch aus dem Staunen nicht heraus. Vor allem dem Kinderchor lauschte er sehr beeindruckt, gepaart mit hunderten Ohhhhhs!

Sonntag, 11. Dezember 2016

45 Wochen Babyglück

Daten: 45 Wochen

Das mag ich: Autos
Das mag ich nicht: Wickeln

Das freut Mama und Papa:

1. Wir waren ja über Nikolaus in BGL und da hat das eine ganz andere Tradition als hier bei uns. Wir waren bei Freunden unserer Freunde und da war der Nikolaus hinbestellt. Als er herein kam, war es ganz leise und alle Kinder (2 Jahre, 16 Monate und 10 Monate) waren trotz ihres jungen Alters total beeindruckt. Er las einen Text vor und dann zu jedem Kind etwas persönliches, was wir vorher aufgeschrieben haben. Ich hatte im Vorfeld einen Stiefel genäht und er bekam einen Ball mit Glöckchen drin und zwei Rasseleier vom Musikgarten. Dazu noch Walnüsse (die gefielen ihm übrigens am besten) und Erdnüsse (Nein Baby, das sind keine Hirsekringel in die man reinbeißen kann) und nen Schokinikolaus für Mama und Papa. Mein Freundin hatte dann auch noch ein Holzfeuerwehrauto für ihn, danke nochmal an dieser Stelle dafür.

2. Mit seinen Zähnen hat er jetzt auch das Beißen für sich entdeckt. Allen voran meine Brustwarze. Ich habe sie ihm dann immer weggenommen und war in (leicht angespannter) Habachtstellung beim Stillen. Besonders wenn er fertig war und nur noch bisschen spielen wollte, biss er gerne zu bzw. fing an zu knabbern. Noch lacht er immer wieder wenn ich deutlich NEIN sage, aber ich habe das Gefühl es wird besser und er versteht es langsam. Seine Pullis oder Spielschnullis zerbeißt er vornehmlich gerne. Rein beißen und wegziehen, ein tolles Spiel!

3. Durch das Beißen und den Urlaub hatte ich in der letzten Woche auch sehr wenig gestillt. Das längste war echt nach dem Aufstehen und der Morgenbrust ohne Stillen bis zum Einschlafbusen. Aber da knallte dann auch mal meine Brust. Dafür hatte ich die Woche zuvor durch das Kranksein quasi wieder vollgestillt gehabt. Aber das ist okay so. Inzwischen haben wir uns wieder in ein "ab und an" Stillen, wie er eben mag, eingestellt.

4. Neuerdings erzählt er immer mehr. Das ist sogar Papa aufgefallen: dada hier und dada da. Auch neu ist: ne ne ne ne, wenn ihm etwas nicht passt. Und va für Ava "sagt" er auch schon. Zufall oder Können?

5. Er deutet jetzt auch mit seinem kleinen Fingerchen überall hin! Voll süß!

6. Und ganz hoch im Kurs sind AUTOS. Gestern ging ich mit ihm zu unserem Auto und plötzlich riss es ihn total: hö hö ging es. Er sah den kleinen Transporterbus unseres Nachbarn am Straßenrand stehen und freute sich da total drüber! Und auch beim Spazieren gehen dreht er sich nach jedem um. Vor dem Urlaub kam noch eine Steinlieferung mit einem Laster und als er den schon vor 200m Entfernung sah, ging schon sein hö hö los. Das ist doch in Jungs genetisch verankert, oder?!?

7. Früh bekommt er jetzt fast immer das Kinder-Früchte-Müsli von Alnatura mit Wasser angerührt. Im Urlaub hatten wir es nicht dabei und er begnügte sich mit Hirsekringeln und Apfel, was ihm aber auch schmeckte. Und Mandarinen sind sehr begehrt. Da würde er locker zwei Stück essen!